Auch mit einer Katze kann man vor erheblichen Verhaltensproblemen stehen, die oft die Lebensqualität aller Beteiligten massiv einschränken.
Im Gegensatz zu Hunden, kann man Katzen oft nur schwer motivieren und deshalb nicht so leicht erzieherisch auf sie einwirken. Zudem gibt es auch keine „Katzenschulen“ an die man sich in allgemeinen Fragen wenden kann.
Auf die Bedürfnisse des Menschen einzugehen ist in der Therapie von Problemkatzen oft schwieriger als bei Hunden, da die Katze nicht so einfach zu Kompromissen bereit ist. Die Behandlungsempfehlungen umfassen daher hauptsächlich Managementmaßnahmen, die das unerwünschtes Verhalten unterbinden, während gleichzeitig ein adäquater Ersatz geboten wird. Dies bedeutet mitunter, dass während der Therapie die Wohnung etwas umdekoriert werden muss o.ä. Bedenken Sie aber, dass diese Maßnahmen vorübergehend sind und letztendlich zu einem problemloseren Zusammenleben führen!
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